APHRODITE IOI

Drei-Länder-Tourenwoche

Drei-Länder-Tourenwoche
 
Aphrodite IOI Blog
Die Drei-Länder-Tourenwoche vom 30. Juli bis 3. August 2020 – Ein
toller Anlass

Die diesjährige Tourenwoche wurde von Raphael Jehle und seiner Familie organisiert und durchgeführt. Sie

war von grosser Hitze, leider etwas bescheidenen Winden „aus allen Richtungen“ und vielen Spinnaker-
Schlägen geprägt. Die Jehles haben einen wirklich schönen Anlass organisiert, der allen Teilnehmenden

sicher in bester Erinnerung bleiben wird.
Eine ansehnliche Anzahl von über 10 Aphroditen IOI nahm bei schönstem Wetter und etwas wenig Wind am
Donnerstag, 30.7.20 Kurs auf den Hafen Gohren „Ultramarin“. Um 17 Uhr erwartete uns auf dem angenehm
schattigen Gelände des Ravenburger Yachtclubs ein von den Jehles spendierter Begrüssungsapéro mit
Secco aus der Region. Zuerst hiess es jedoch die Schiffe auf den reservierten Liegeplätzen festzumachen.
Als dann die letzten Teilnehmer eingetroffen waren, eröffnete Raphael die Tourenwoche und erläuterte das
abwechslungsreiche Programm der nächsten drei Tage. Jede Crew konnte als Give Away ein Säckchen mit
hauseigenen Wolketsweiler Spezialitäten mit aufs Schiff nehmen. Wir haben das Zwetschgenwasser bereits
probiert und es schmeckt vorzüglich. Nach einem leckeren Abendessen – schwäbische Maultaschen in zwei
Variationen – und trinken und plaudern in fröhlicher Runde verbrachten wir eine angenehme Nacht im
Ultramarin Hafen.
Am nächsten Morgen gab es ein von Jehles vorbereitetes und reichhaltiges Frühstück mit knusperigen
Brötchen und Kaffee. Danach verliess eine IOI nach der anderen den Ultramarin Hafen, um die erste Etappe
zum Bregenzer Yachthafen in Angriff zu nehmen. Raffael hatte im Hinblick der vorherrschenden schwachen
Windverhältnisse die Wettfahrt relativ kurz ausgelegt und diese führte uns von der Hafenausfahrt
„Ultramarin“ bis vor Nonnenhorn. Da der Wind immer mehr von achtern kam, zogen nahezu alle den
Spinnaker. Für den Rest der Etappe bis nach Bregenz war dann „freies Segeln“ angesagt, wenn man von
segeln überhaupt sprechen kann. Mit steigenden Temperaturen hatte der restliche Wind bald ausgehaucht
und der Motor musste gestartet werden, wobei die Teilnehmer im vorderen Feld von etwas besseren
Windverhältnissen profitierten. An diesem Tag stieg die Temperatur über 30 °C und alle benutzten noch die
Gelegenheit, im 23 °C warmen Wasser ein erfrischendes Bad zu nehmen.
Im Yachthafen Bregenz wurden wir beim Mooringsteg von Margot und Robert Schlachter, sowie von Heinz
Böhler willkommen geheissen. Mit ihrer Hilfe wurden alle Schiffe festgemacht und dann war es auch Zeit für
den Willkommensapéro, der von ihnen organisiert und aufgetischt wurde. Der Rosé Sekt von Heinz war
ausgezeichnet und erfrischend und die von Margot vorbereitete Lachsroulade und der bayerische Käse dazu
schmeckten köstlich. Das Abendessen konnte von jedem „à la carte“ ausgewählt werden und es wurde bis
spät in den Abend hinein über die IOI und das Segeln diskutiert.
Für das Frühstück am nächsten Morgen war dann jede Crew selbst verantwortlich – zum Glück funktionierte
die „Clooney“ von Silvaine und Bruno Biller wieder – und die Schiffe verliessen bei schönem Wind aus
nordwestlicher Richtung den Hafen um sich zum Start der nächsten Wettfahrt zu begeben. Diese führte uns
von Bregenz Suppersbach bis zum Rheindamm. Wir wählten, wie ein paar andere Boote auch, einen Schlag
in der Mitte des Sees, andere bevorzugten näher am österreichischen Ufer hochzusegeln. Der Wind drehte
und kam immer mehr von achtern, so dass wir uns, wie viele andere auch, für das Setzen des Spis
entschieden. Leider liess der Wind mit der Drehung auch mehr und mehr nach und es gab alle Hände voll zu
tun, um den Spinnaker noch einigermassen „am Leben“ zu erhalten. Mit „Entsetzen“ stellten wir fest, dass
die Boote entlang des Ufers zügig vorankamen, währenddessen wir in der Mitte des Sees vor uns her
dümpelten und an der Sonne brateten. Nach einer Ewigkeit schafften wir es auch über die von Raphaels
Schiff und ein Seezeichen gebildete Ziellinie in der Nähe des Rheindammes. Der Wind liess noch mehr nach
und die Hitze wurde bald unerträglich, so dass wieder „motoren“ angesagt war, um innerhalb der Timeline
(inkl. Baden) zum SBS Hafen Romanshorn zu gelangen.
Bimi und Thomas Peter hatten im Hafenrestaurant „Hafenglöggli“ das Apéro und das Abendessen
organisiert. Nach dem Apéro mit „Fendant“ und kalter Fleischplatte gab es zur Schweizer Bundesfeier am 1.
August ein Walliser Käsefondue. Für viel Stimmung und einen heissen, ausgelassenen Abend in der IOIer
Gesellschaft sorgte der Alleinentertainer Fredi Ott, der bereits vor einer Ewigkeit anlässlich der Hochzeit von
Bimi und Thomas Peter gute Stimmung machte. Nach so viel Fondue, Walliser Wein und Gesang sanken
viele sang- und klanglos in ihre Kojen und hörten in der Nacht das vorüberziehende Gewitter nicht. Böse
Zungen behaupteten, dass einige den Steg verwechselten und ihr Schiff suchen mussten.
Die letzte Etappe der Tourenwoche führte uns von Romanshorn nach Langenargen, zum markanten Schloss
Montfort. Der Wind kam aus westlicher Richtung und diejenigen unter uns, die auf einen „spifreien“ Tag

hofften, wurden enttäuscht. Nach einem doch zügigen Start, liess der Wind spürbar nach und kam immer
mehr von achtern, so dass der Spinnaker wieder gesetzt werden musste. Die Chacalooga und Dione
wählten einen Kurs höher am Wind, was sich als gute Entscheidung erwies, da sie damit dem
nachlassenden Wind in der Mitte des Sees ausweichen konnten. Es wurde immer schwüler und feuchtheiss
und alle waren sicherlich froh, noch vor dem Einlaufen in den Langenargener Hafen ein erfrischendes Bad
nehmen zu können.
Nachdem alle Schiffe noch im „Trockenen“ am Mooringsteg festgemacht werden konnten, wechselten sich
Platzregen mit wieder trockenen Phasen ab. Für das Apéro auf der Terrasse des Clubhauses des Yacht
Clubs Langenargen hielt sich der Regen noch etwas zurück und bei Sekt und Flammenkuchen konnten wir
die Tourenwoche 2020 nochmals aufleben lassen.
Am Abendessen führte Raphael die Siegerehrung durch. Der Überlingersee war in den ersten drei Rängen
prominent vertreten, wurden doch die Kama mit Silvaine und Bruno Biller die Sieger der Tourenwoche 2020,
gefolgt von der Chacalooga mit Bettina und Peter Widenhorn auf dem 2. Rang. Den dritten Rang holten sich
Silvia und Uwe Hörburger mit der Sundancer.
Die Organisation der Tourenwoche 2021 geht somit nach Sipplingen zu Silvaine und Bruno Biller. Wir freuen
uns bereits heute auf einen schönen Anlass.
In der Nacht zum Montag begann es anhaltend zu regnen, was niemand so sehr gestört haben dürfte, denn
die Tourenwoche war bereits „im Trockenen“. Am Montagmorgen verabschiedete sich eine Crew nach der
anderen und fuhr z.T. unter strömendem Regen aus dem Langenargener Hafen heimwärts.
Die Tourenwoche 2020 unter „Corona-Bedingungen“ ist nun Geschichte. Es war ein sehr gut organisiertes,
fröhliches und schönes Event, das bestimmt allen Teilnehmenden in bester Erinnerung bleiben wird. Wir
danken Raphael und der Familie Jehle ganz herzlich für ihren grossen Einsatz zum guten Gelingen des
Anlasses. Auch den Spendern und Organisatoren der verschiedenen Apéros sei ganz herzlich gedankt.
Olivier Grobet

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Kategorien: IOI Tourenwoche
Keywords: Drei-Länder-Tourenwoche
gepostet: 10.08.2020