Tourenwoche 2026, von Romanshorn bis Bregenz – Kurs auf gute Laune

Vom 16. bis 20. Juli war es wieder soweit: unsere traditionelle Tourenwoche stand auf dem Programm. Unter der bewährten Schirmherrschaft von Ariane und Klaus-Peter Stengele machten sich die Flotte der IOIen und – inzwischen ebenfalls schon traditionell – ein 30er Tourenkreuzer als Gaststarter auf den Weg. Auch dieses Jahr konnten wir erfreulicherweise einen Newcomer bei der Tour begrüßen. Die Crew der Kanahura schnupperte zum ersten Mal die „Tourenwoche-Luft“.
Bereits vor dem Start zeigte der Bodensee, dass er sich nicht immer an die Veranstaltungskalender hält. Der niedrige Wasserstand machte eine kurzfristige Umplanung notwendig. Statt in Güttingen ging es diesmal in Romanshorn los. Romanshorn hat zwar gefühlt mehr Häfen als Einwohner, aber nach einer kleinen Entdeckungsreise haben wir schließlich auch den richtigen Hafen gefunden.
Nach dem Anlegen führte ein gemütlicher Spaziergang zu Bimi und Thomas. Die Wegbeschreibung klang eigentlich kinderleicht: „Am Strandbad vorbei, immer geradeaus, nach dem Wasserwerk kommt es dann auf der rechten Seite.“ Irgendwann kam allerdings der Verdacht auf, dass versehentlich das Wasserwerk in Konstanz gemeint war. Am Ende fanden aber alle den Weg – und wurden mit einem traumhaften Anwesen direkt am See, einem hervorragenden Apéro, Simis legendärer Paella und einem rundum gelungenen Auftakt belohnt. Nach dem Essen setzte Thomas noch einmal alle Segel – diesmal musikalisch. Seine Drehorgel brachte die ganze Mannschaft zum Mitsingen und sorgte für einen Ausklang, der lange in Erinnerung bleiben wird.
Am nächsten Morgen hieß es: Steuerleutebesprechung und anschließend Zeitfahren Richtung Schloss Montfort. Irgendwo links davon sollte sich das Ziel befinden – theoretisch zumindest. Der Wind begann vielversprechend, verabschiedete sich dann aber wieder einmal deutlich früher als die Teilnehmer. Und für uns mal wieder das übliche Spiel: „Wo ist eigentlich das Ziel?“ Nachdem auch dieses schließlich gefunden war, ging es weiter zum Ultramarin-Hafen in Langenargen, wo die Liegeplätze bereits zugeteilt waren.
Neben der Besichtigung der liebevoll restaurierten 75er Argo warteten ein gemütlicher Apéro beim Yachtclub Ravensburg sowie ein Grillabend mit den mitgebrachten Salaten. Natürlich durfte auch die Wahl des besten Salates nicht fehlen – fast genauso hart umkämpft wie die Regatta selbst. Bei der anschließenden Siegerehrung durften wir uns über den Tagessieg freuen.
Der nächste Morgen begann zunächst mit Warten auf Wind. Da blieb genügend Zeit für ein erfrischendes Bad im Bodensee. Gestartet wurde anschließend in umgekehrter Reihenfolge der Vortageswertung. Die Livan II mit Bimi u. Thomas durfte als Erste los – und legte einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg hin.
Dann der Blick zum Himmel. War das gerade ein Flugzeug? Oder doch Donner? Die Antwort kam schnell: Regattaabbruch. Dunkle Wolken kündigten die nächste Disziplin an – „Wer bekommt sein Boot am schnellsten regensicher?“ Das Einlaufen in Hard erfolgte – ganz traditionell – bei Regen. Kaum waren die Boote vertäut, die Persenning perfekt gespannt, hörte der Regen auf. Also alles wieder aufdecken und trocknen lassen. Segleralltag eben.
Dafür entschädigte die Besichtigung des neuen Clubheims des Yachtclubs Hard auf der ehemaligen Autofähre Fontainbleau. Mit viel Herzblut entstand dort ein echtes Schmuckstück. Den Tag ließen wir mit einem tollen Abendessen u. einem Abschlussgetränk in der Strandbar ausklingen.
Auch am nächsten Morgen blieb Hard seiner Tradition treu und verzögerte das Auslaufen mit einem letzten Regenschauer. Gegen 13 Uhr ging es schließlich los zum Meilenrennen – nach dem Motto „Dragster auf dem Wasser“. Ziel war die schnellste Zeit über eine Seemeile. Manche Crew musste vorher allerdings erst einmal einen Blick ins Handbuch werfen, um herauszufinden, wie sich die Instrumente überhaupt bedienen lassen. Den Titel des schnellsten „Dragsters“ sicherte sich schließlich Sabine u. Benno auf Geronimo.
Den krönenden Abschluss bildete der herzliche Empfang in Bregenz durch Margot und Robert. Ein reservierter Schwimmsteg wartete bereits auf die Flotte. Nach dem Festmachen mussten allerdings noch in einer spontanen Tauchaktion einige Schrauben von Seegras befreit werden. Nach dem Apéro am Fahnenmast folgte ein gemeinsames Abendessen im beeindruckenden Clubheim-Neubau des Yachtclubs Bregenz.
Bei der Gesamtsiegerehrung stand schließlich fest: wir gewinnen die Tourenwoche und übernehmen damit die Ausrichtung der nächsten Tour. Wir werden uns alle Mühe geben, die großen Fußstapfen unserer Vorgänger würdig auszufüllen. Und auch der berühmte „Huuuuurenfender“ hat inzwischen seinen wohlverdienten Winterplatz im Heizungskeller gefunden.
Eine Tourenwoche, wie sie sein soll – mit Wind, Sonne, auch etwas Regen u. leider auch Flaute gehört dazu. Spannenden Wettfahrten, hervorragende Organisation, kulinarische Höhepunkte und vor allem eine großartige Gemeinschaft in einer aktiven Klasse.
Ein herzliches Dankeschön geht an Ariane und Klaus-Peter für die Organisation, an Bimi und Thomas für ihre fantastische Gastfreundschaft, an Simi für die großartige Paella, an die Familie Jehle für den gelungenen Grillabend in Langenargen sowie an Margot und Robert für den perfekten Abschluss in Bregenz. Ebenso bedanken wir uns beim Yachtclub Hard für die interessante Führung, beim Argo e. V. für die Besichtigung der restaurierten Argo und natürlich bei allen Hafenmeistern, die überall für reservierte Liegeplätze gesorgt haben. Ich hoffe ich habe niemanden vergessen. Falls doch, bedanke ich mich auch bei den „Vergessenen“.
Wir freuen uns schon jetzt auf die Tourenwoche 2027 – hoffentlich mit genauso viel guter Laune, vielleicht etwas mehr Wind und ohne den traditionellen Harder Regen.
Silvia + Uwe Hörburger
Sun Dancer
GER 406
Bereits vor dem Start zeigte der Bodensee, dass er sich nicht immer an die Veranstaltungskalender hält. Der niedrige Wasserstand machte eine kurzfristige Umplanung notwendig. Statt in Güttingen ging es diesmal in Romanshorn los. Romanshorn hat zwar gefühlt mehr Häfen als Einwohner, aber nach einer kleinen Entdeckungsreise haben wir schließlich auch den richtigen Hafen gefunden.
Nach dem Anlegen führte ein gemütlicher Spaziergang zu Bimi und Thomas. Die Wegbeschreibung klang eigentlich kinderleicht: „Am Strandbad vorbei, immer geradeaus, nach dem Wasserwerk kommt es dann auf der rechten Seite.“ Irgendwann kam allerdings der Verdacht auf, dass versehentlich das Wasserwerk in Konstanz gemeint war. Am Ende fanden aber alle den Weg – und wurden mit einem traumhaften Anwesen direkt am See, einem hervorragenden Apéro, Simis legendärer Paella und einem rundum gelungenen Auftakt belohnt. Nach dem Essen setzte Thomas noch einmal alle Segel – diesmal musikalisch. Seine Drehorgel brachte die ganze Mannschaft zum Mitsingen und sorgte für einen Ausklang, der lange in Erinnerung bleiben wird.
Am nächsten Morgen hieß es: Steuerleutebesprechung und anschließend Zeitfahren Richtung Schloss Montfort. Irgendwo links davon sollte sich das Ziel befinden – theoretisch zumindest. Der Wind begann vielversprechend, verabschiedete sich dann aber wieder einmal deutlich früher als die Teilnehmer. Und für uns mal wieder das übliche Spiel: „Wo ist eigentlich das Ziel?“ Nachdem auch dieses schließlich gefunden war, ging es weiter zum Ultramarin-Hafen in Langenargen, wo die Liegeplätze bereits zugeteilt waren.
Neben der Besichtigung der liebevoll restaurierten 75er Argo warteten ein gemütlicher Apéro beim Yachtclub Ravensburg sowie ein Grillabend mit den mitgebrachten Salaten. Natürlich durfte auch die Wahl des besten Salates nicht fehlen – fast genauso hart umkämpft wie die Regatta selbst. Bei der anschließenden Siegerehrung durften wir uns über den Tagessieg freuen.
Der nächste Morgen begann zunächst mit Warten auf Wind. Da blieb genügend Zeit für ein erfrischendes Bad im Bodensee. Gestartet wurde anschließend in umgekehrter Reihenfolge der Vortageswertung. Die Livan II mit Bimi u. Thomas durfte als Erste los – und legte einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg hin.
Dann der Blick zum Himmel. War das gerade ein Flugzeug? Oder doch Donner? Die Antwort kam schnell: Regattaabbruch. Dunkle Wolken kündigten die nächste Disziplin an – „Wer bekommt sein Boot am schnellsten regensicher?“ Das Einlaufen in Hard erfolgte – ganz traditionell – bei Regen. Kaum waren die Boote vertäut, die Persenning perfekt gespannt, hörte der Regen auf. Also alles wieder aufdecken und trocknen lassen. Segleralltag eben.
Dafür entschädigte die Besichtigung des neuen Clubheims des Yachtclubs Hard auf der ehemaligen Autofähre Fontainbleau. Mit viel Herzblut entstand dort ein echtes Schmuckstück. Den Tag ließen wir mit einem tollen Abendessen u. einem Abschlussgetränk in der Strandbar ausklingen.
Auch am nächsten Morgen blieb Hard seiner Tradition treu und verzögerte das Auslaufen mit einem letzten Regenschauer. Gegen 13 Uhr ging es schließlich los zum Meilenrennen – nach dem Motto „Dragster auf dem Wasser“. Ziel war die schnellste Zeit über eine Seemeile. Manche Crew musste vorher allerdings erst einmal einen Blick ins Handbuch werfen, um herauszufinden, wie sich die Instrumente überhaupt bedienen lassen. Den Titel des schnellsten „Dragsters“ sicherte sich schließlich Sabine u. Benno auf Geronimo.
Den krönenden Abschluss bildete der herzliche Empfang in Bregenz durch Margot und Robert. Ein reservierter Schwimmsteg wartete bereits auf die Flotte. Nach dem Festmachen mussten allerdings noch in einer spontanen Tauchaktion einige Schrauben von Seegras befreit werden. Nach dem Apéro am Fahnenmast folgte ein gemeinsames Abendessen im beeindruckenden Clubheim-Neubau des Yachtclubs Bregenz.
Bei der Gesamtsiegerehrung stand schließlich fest: wir gewinnen die Tourenwoche und übernehmen damit die Ausrichtung der nächsten Tour. Wir werden uns alle Mühe geben, die großen Fußstapfen unserer Vorgänger würdig auszufüllen. Und auch der berühmte „Huuuuurenfender“ hat inzwischen seinen wohlverdienten Winterplatz im Heizungskeller gefunden.
Eine Tourenwoche, wie sie sein soll – mit Wind, Sonne, auch etwas Regen u. leider auch Flaute gehört dazu. Spannenden Wettfahrten, hervorragende Organisation, kulinarische Höhepunkte und vor allem eine großartige Gemeinschaft in einer aktiven Klasse.
Ein herzliches Dankeschön geht an Ariane und Klaus-Peter für die Organisation, an Bimi und Thomas für ihre fantastische Gastfreundschaft, an Simi für die großartige Paella, an die Familie Jehle für den gelungenen Grillabend in Langenargen sowie an Margot und Robert für den perfekten Abschluss in Bregenz. Ebenso bedanken wir uns beim Yachtclub Hard für die interessante Führung, beim Argo e. V. für die Besichtigung der restaurierten Argo und natürlich bei allen Hafenmeistern, die überall für reservierte Liegeplätze gesorgt haben. Ich hoffe ich habe niemanden vergessen. Falls doch, bedanke ich mich auch bei den „Vergessenen“.
Wir freuen uns schon jetzt auf die Tourenwoche 2027 – hoffentlich mit genauso viel guter Laune, vielleicht etwas mehr Wind und ohne den traditionellen Harder Regen.
Silvia + Uwe Hörburger
Sun Dancer
GER 406
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Kategorien: IOI Tourenwoche
Keywords: Tourenwoche, 2026,, Romanshorn, bis, Bregenz, –, Kurs, gute, Laune
gepostet: 06.08.2026

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